Graues Flammenkreuz auf

Ambulanter Palliativpflegerischer Dienst:

Lebensqualität für sterbende Menschen

Um schwerstkranken Menschen ein menschenwürdiges Sterben zu Hause zu ermöglichen, hat der Caritasverband für die Region Kempen-Viersen einen Ambulanten Palliativpflegerischen Dienst (APD) eingerichtet. Unter den Patienten sind viele jüngere Menschen, die an einer Krebserkrankung leiden.

APDVertreter des Caritasverbandes und der Kooperationspartner stellten den Ambulanten Palliativpflegerischen Dienst im Juni 2009 der Öffentlichkeit vor.Seit April 2009 ist der von den Krankenkassen anerkannte Dienst an die Caritas-Pflegestation Tönisvorst angegliedert. Von dort werden die Einsätze im gesamten Kreis Viersen bei den Patienten mit einer palliativen Spezialverordnung koordiniert und ausgeführt..

Respekt vor dem Willen des Patienten

Wer sterbende Menschen pflegt, steht täglich vor besonderen Herausforderungen. Wichtig sind fachlich hoch qualifiziertes und qualitätsorientiertes Arbeiten, der Respekt vor dem Willen des Patienten sowie die Unterstützung der Angehörigen im Wendepunkt des Lebens. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des APD haben eine Zusatzausbildung in palliativer Pflege absolviert. Damit verfügen sie über Spezialwissen etwa im Bereich der Schmerztherapie sowie in Bezug auf eine beruhigende Körperpflege und eine behutsame Mundpflege.

Gut funktionierendes Netzwerk

Der APD versteht sich als professioneller Dienst im Palliativnetz Viersen. Dieses gut funktionierende Netzwerk setzt sich aus Ärzten, Krankenhäusern, Seelsorgern, Sanitätshäusern, einem stationären Hospiz und ehrenamtlichen Hilfsorganisationen wie der Hospizinitiative Kreis Viersen zusammen. Hier arbeiten die Palliativ-Care-Fachkräfte des APD interdisziplinär mit den übrigen Partnern zusammen. Dadurch können Patienten in ihrer letzten Lebensphase ganzheitlich versorgt werden. Dabei bezieht der APD nach Möglichkeit die Angehörigen und das soziale Umfeld ein.
Kooperation mit Hospizinitiative

Ein wesentliches Merkmal des Ambulanten Palliativpflegerischen Dienstes ist die enge Kooperation mit der Hospizinitiative Kreis Viersen. Ehrenamtliche Hospizhelfer kommen auf Wunsch zum sterbenden Patienten und stehen ihm und seinen Angehörigen bei. Der Caritasverband hat einen Kooperationsvertrag mit der Hospizinitiative geschlossen. Der Verein hat dazu, wie von den Krankenkassen vorgegeben, 15 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter benannt, die sich bei Bedarf um die Patienten des APD kümmern. Darüber hinaus arbeitet der Dienst mit einem qualifiziert palliativmedizinischen Arzt (QPA) zusammen.

 

Ambulanter Palliativpflegerischer Dienst

Teamleitung:
Nicolé Jansen

Heierstr. 17
41747 Viersen

Tel.: 0 21 62 - 93 893 514
Fax: 0 21 62 - 93 893 524

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