Graues Flammenkreuz auf

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Projekt Sterbebegleitung

Die Abschiedskultur verbessern

Projektauftrag

Der Caritasverband für die Region Kempen-Viersen e.V. führt seit Oktober 2006 ein Projekt durch, das die Weiterentwicklung der Rahmenbedingungen und inhaltlichen Ausgestaltung für eine würdige Sterbebegleitung und Abschieds­kultur in den drei Altenheimen und den sechs Caritas-Pflege­stationen zum Ziel hat. An der Umsetzung des Projekts arbeiten zwei Projekt­koordinatoren. Das Projekt wurde in den ersten Jahren wissen­schaftlich begleitet vom Deutschen Institut für angewandte Pflege­forschung e.V. (dip) in Köln (http://www.dip.de).


Teilnehmer der Fortbildung "Systemische Beratung" mit ihren AbschlusszertifikatenDie Teilnehmerinnen und Teilnehmer der bundesweit ersten Fortbildung "Systemische Beratung und Begleitung von Schwerstkranken und ihren Zugehörigen.
Im Rahmen des Projekts entstand u.a. das Curriculum für die bundesweit erste Fortbildung für Pflegefachkräfte mit dem Titel "Systemische Beratung und Begleitung von Schwerstkranken und ihren Zugehörigen", die der Caritasverband für die Region Kempen-Viersen e.V. inzwischen bereits mehrfach durchgeführt hat.

Preisverleihung an den Caritasverband für die Region Kempen-Viersen in Düsseldorf2014 wurde der Caritasverband für die Region Kempen-Viersen mit dem Anerkennungs- und Förderpreis für ambulante Palliativversorgung ausgezeichnet. Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin würdigte damit die Pionierarbeit der Caritas auf dem Gebiet der systemischen Begleitung von schwerstkranken und sterbenden Menschen.Für diese Pionierarbeit auf dem Gebiet der systemischen Begleitung von schwerstkranken und sterbenden Menschen wurde der regionale Caritasverband im Juni 2014 mit dem Anerkennungs- und Förderpreis für ambulante Palliativversorgung der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin ausgezeichnet. Einen ausführlichen gedruckten Bericht über die Fortbildung (gegen Schutzgebühr von 10,00 Euro) und weitere Informationen erhalten Sie bei Projektkoordinatorin Susanne Kiepke-Ziemes (Kontaktdaten rechte Spalte). 

Projektziele

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Der Palliative Care Award - das Logo der Veranstaltung als vertieft erhabenes Relief in Baumberger Sandstein des Steinbildhauers Ingo Grethmann aus Havixbeck.



 

  • Entwicklung zukunftsfähiger Strukturen in den Einrichtungen zur würdigen und individuellen Lebens- und Sterbebegleitung
  • unterstützende Maßnahmen zur pflegerischen/medizinischen Versorgung sowie psychosozialen/seelsorgerischen Begleitung der Sterbenden sicherstellen
  • Belastungsfaktoren im Arbeitsalltag der Mitarbeiter minimieren
  • Mitarbeiter auf dem Gebiet der Sterbebegleitung fortbilden und Zusatzausbildung (Palliative Care) ermöglichen
  • eine umfassende Abschiedskultur etablieren
  • Vernetzung mit externen Kooperationspartnern
    (z.B. Hospizinitiativen, Seelsorgern, Schmerztherapeuten, Ärzten
  • Begleitung und Stärkung von Angehörigen

Öffentlichkeitsarbeit

  • Vorträge auf div. Fachkongressen 
  • Auszeichnung mit dem Palliative Care Award 2008 der Fachbuch Richter GmbH
  • Auszeichnung mit dem Anerkennungs- und Förderpreis für ambulante Palliativversorgung der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (2014)

Ausführliche Berichte über das Projekt können Sie auf unserer Downloadseite im PDF-Format herunterladen