Integratives Familienzentrum St. Clemens
Integration im Kindergartenalltag
Das Integrative Familienzentrum St. Clemens ist ein Lebens- und Erfahrungsraum für 20 nichtbehinderte und 26 behinderte Kinder. Integration bedeutet, dass diese Kinder miteinander leben und spielen und voneinander lernen. Vieles entwickelt sich dabei spontan und kreativ.

Die Entwicklung der Kinder fördern
Im sozialen Miteinander kann jedes Kind nach seinen Bedürfnissen und Möglichkeiten wachsen. Das Mitarbeiterteam setzt sich aus pädagogischen Fachkräften und Therapeuten unterschiedlicher Fachrichtungen zusammen. Regelpädagogische Förderung in verschiedenen Erlebnis- und Bildungsbereichen sowie die heil- und sonderpädagogische Förderung gehen in unserer integrativen Kindertagesstätte Hand in Hand. Die therapeutischen Maßnahmen für behinderte Kinder, die nach Absprache mit den Eltern und den behandelnden Ärzten durchgeführt werden, sind in den Kindergartenalltag eingebunden.
Intensive Zusammenarbeit mit den Eltern
Mit den Eltern findet regelmäßiger Informationsaustausch statt. Selbstverständlich wird auch pädagogische und therapeutische Beratung angeboten. So unterstützen die pädagogischen Fachkräfte die Eltern bei allen erzieherischen Fragen; die Therapeuten beraten zum Beispiel bei spezifischen Fördermaßnahmen, Therapieplanungen und bei der Hilfsmittelversorgung. Daneben gibt es im Kindergartenjahr zahlreiche Veranstaltungen und Feiern, die die Pädagoginnen und Therapeutinnen gemeinsam mit den Eltern planen, organisieren und durchführen.
Humane und soziale Werte vermitteln
Durch das gemeinsame Leben und Erleben lernen nichtbehinderte und behinderte Kinder das soziale Miteinander praktisch von Kindesbeinen an. Jedes Kind sammelt im Integrativen Familienzentrum St. Clemens wertvolle Erfahrungen, die seine soziale Kompetenz erweitern und stärken. Auf diese Weise tragen wir dazu bei, dass in unserer Gesellschaft Werte wie Toleranz, Verständnis und Respekt vor der Individualität anderer Menschen gelebt werden.

