Caritas-Pflegestation Willich feierte 30-jähriges Bestehen
(23.05.2011) Mit einem großen Frühlingsfest für Patienten und deren Angehörige hat die Caritas-Pflegestation Willich ihr 30-jähriges Bestehen nachträglich gefeiert. Rund 150 Besucherinnen und Besucher verbrachten im Wahlefeldsaal einen stimmungsvollen Nachmittag mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Station und den ehrenamtlich Engagierten der Pfarrcaritas Neersen.
Eine mitreißende Show bot die Tanzgruppe „Las Tropicals“ den Besuchern des Frühlingsfestes der Caritas-Pflegestation Willich und der Pfarrcaritas Neersen
Für den Einsatz der Pflegestation dankte Willichs Bürgermeister Josef Heyes: „Wenn es die Caritas nicht gäbe, müsste sie erfunden werden“, sagte er in seiner Rede. Heyes kennt die Arbeit der Caritas-Pflegestation sehr gut: Seine über 90-jährige Mutter wird von den Fachkräften des Caritasverbandes gepflegt. Höhepunkt des Festes war der Auftritt der Tanzgruppe „Las Tropicals“. Während ihrer mitreißenden Show erhielten die jungen Tänzerinnen immer wieder Szenenapplaus. Das freute auch Lore Frehn, Vorsitzende der Pfarrcaritas Neersen, die das Fest finanziell unterstützte.
Im Sommer 1980 gründete der Caritasverband für die Region Kempen-Viersen die Caritas-Pflegestation Willich als damals fünftes ambulantes Versorgungsangebot der Caritas im Kreisgebiet. Was seinerzeit mit einer Hand voll Mitarbeitern und einigen Patienten begann, hat sich seither zu einem sehr gefragten Dienstleistungsangebot entwickelt. „Mit 22 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreuen wir zurzeit rund 130 Kunden aus Willich in allen Bereichen der häuslichen Alten- und Krankenpflege“, berichtet die stellvertretende Stationsleiterin Agnes Makrzanowski.
Zur Angebotspalette gehören sowohl Leistungen der Pflegeversicherung als auch der Krankenversicherung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Caritas-Pflegestation kommen ins Haus, helfen den Patienten beispielsweise bei der Körperpflege, lagern sie fachkundig oder reichen ihnen das Essen an. „Darüber hinaus führen sie vom Arzt verordnete Behandlungspflegen durch, wechseln Verbände, versorgen Wunden, setzen Spritzen und verabreichen Medikamente“, erläutert Beate Caelers, Leiterin des Bereichs Alter und Pflege – Ambulante und teilstationäre Hilfen beim Caritasverband.
Der regionale Caritasverband gehörte zu den Pionieren beim Aufbau der häuslichen Pflege im Kreis Viersen. Ende der 1970er Jahre war das Konzept der ambulanten Pflegedienste ganz neu. Bis in die 90er Jahre hinein waren rund drei Viertel aller ambulanten Pflegestationen im Bistum Aachen in caritativer Trägerschaft. Vorreiter war der Caritasverband auch beim Thema „Qualität“. Bereits seit 2004 ist die Caritas-Pflegestation Willich nach der internationalen Qualitätsnorm DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert. „Wir denken, dass die Pflege von Menschen viel zu wichtig ist, als dass man sie dem Zufall überlassen dürfte“, erklärt Peter Babinetz, Geschäftsführer des Caritasverbandes. Deshalb entwickelt der Verband sein Qualitätsmanagement-System ständig weiter und lässt sich regelmäßig extern überprüfen.


