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Indische Ordensschwestern beim Caritasverband

Generaloberin kam zum Gedankenaustausch

(09.07.2011) Zu ihrem Antrittsbesuch kam jetzt die indische Generaloberin des katholischen Ordens der „Sisters of the Little Flower of Bethany“, Sr. Wilberta Pinto, zum Caritasverband für die Region Kempen-Viersen. Vier Schwestern des Ordens versehen ihren Dienst im Altenheim St. Michael des Caritasverbandes in Schwalmtal-Waldniel.

Little Sisters-2Einen Besuch stattete die indische Generaloberin Sr. Wilberta Pinto (3.v.r.) dem Caritasverband für die Region Kempen-Viersen ab, begleitet von ihrer Assistentin Sr. Canisia Noronha (links), Delegationsoberin Sr. Irene Sequeira (2.v.l.) und Sr. Raji Maria Anathazath. Geschäftsführer Peter Babinetz (3.v.l.) und der 2. Vorsitzende Harald Jansen trafen sich mit den Ordensschwestern zum Gedankenaustausch.

Sr. Wilberta war im vergangenen Jahr zur neuen Generaloberin des Ordens gewählt worden, der weltweit rund 1.200 Mitglieder hat und zwölf Niederlassungen außerhalb Indiens unterhält, davon vier in Deutschland. Sie traf sich in Begleitung dreier Schwestern mit dem 2. Vorsitzenden des regionalen Caritasverbandes, Harald Jansen, Geschäftsführer Peter Babinetz und Bereichsleiterin Heike Scherenberg-Leßwing zu einem Gedankenaustausch im Viersener Haus der Caritas.

Die Vertreter des Caritasverbandes betonten, wie wertvoll das Engagement des Ordens im Altenheim St. Michael sei. „Unsere Bewohnerinnen und Bewohner schätzen die Arbeit der Schwestern sehr“, sagte Peter Babinetz. Die Generaloberin zeigte sich beeindruckt von der Einrichtung, die sie zuvor besichtigt hatte. „Sie unterhalten ein sehr schönes Gebäude für die älteren Menschen. Unsere Schwestern fühlen sich dort sehr wohl“, berichtete sie.

In Indien betreibt der Orden Schulen und kleinere Krankenhäuser. Außerdem leisten die Schwestern Sozial- und Pastoralarbeit. Nur 2,3 Prozent der indischen Bevölkerung sind Christen. Hindus haben einen Anteil von rund 80, Muslime von gut 13 Prozent. Die Arbeit der „Little Flowers of Bethany“ trägt dazu bei, so Sr. Wilberta Pinto, „dass unser Einfluss größer ist, als die Zahlen vermuten lassen“.

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