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Bauprojekt Irmgardisstift gestartet

Caritasverband führt Arbeit in zwei Abschnitten aus

(09.12.2013) Mit einem symbolischen „ersten Spatenstich“ hat der Caritasverband am heutigen Montag das Umbau- und Erweiterungsprojekt am Altenheim Irmgardisstift Süchteln begonnen. Das denkmalgeschützte Gebäude soll zu einem Seniorenzentrum für Süchteln weiterentwickelt und dadurch langfristig erhalten werden.

Mit einem symbolischen „ersten Spatenstich“ hat der Caritasverband sein Umbau- und Erweiterungsprojekt am Altenheim Irmgardisstift Süchteln begonnen.Mit einem symbolischen „ersten Spatenstich“ hat der Caritasverband sein Umbau- und Erweiterungsprojekt am Altenheim Irmgardisstift Süchteln begonnen (v.l.): Peter Babinetz (Geschäftsführer), Sofielen Müller (Vorstandsmitglied), Dr. Ingeborg Odenthal (1. Vorsitzende), Petra Möllecken (Einrichtungsleiterin), Peter Van Vlodrop (Ehrenvorsitzender und Vertreter Süchtelner Bürger) und Harald Jansen (2. Vorsitzender).Dr. Ingeborg Odenthal, 1. Vorsitzende des Caritasverbandes, Geschäftsführer Peter Babinetz und Ehrenvorsitzender Peter Van Vlodrop führten gemeinsam mit weiteren Vorstandsmitgliedern der Caritas und Einrichtungsleiterin Petra Möllecken den ersten Spatenstich aus. Der Verband plant verschiedene Umbaumaßnahmen im bestehenden Gebäude sowie einen Neubau auf dem bisherigen Parkplatz des Geländes.

„Nach jahrelanger Vorarbeit freuen wir uns, dass es nun endlich losgehen kann“, sagte Dr. Odenthal. Die Caritas startet mit Außenarbeiten. Zunächst wird der Parkplatz von der Ost- auf die Westseite des Irmgardisstift verlegt – hier wird derzeit die neue Parkplatz-Fläche gerodet und der Parkplatz neu eingerichtet. Danach entsteht der Neubau auf dem Gelände des bisherigen Parkplatzes. Die gesamte Baumaßnahme ist in zwei große Abschnitte unterteilt. „Im ersten Abschnitt erstellen wir den Neubau und führen Arbeiten im Südflügel des Hauptgebäudes durch, die restlichen Arbeiten im Altbau sind für den zweiten Bauabschnitt vorgesehen, der ca. ab Mai 2015 geplant ist“, erläutert Geschäftsführer Peter Babinetz. In gut zwei Jahren soll alles fertig sein. „Wir werden unser Bestes tun, damit sowohl die Bewohner des Irmgardisstifts als auch die Nachbarn durch die Arbeiten so wenig wie möglich betroffen sind“, versichert Babinetz.

Das Altenheim im bestehenden Gebäude wird barrierefrei gestaltet, es hat künftig 73 statt 94 Plätze, von denen einige für Kurzzeitpflege zur Verfügung stehen. Außerdem werden hier eine Tagespflege mit 14 Plätzen, ein Beratungsbüro, ein kleines Bistro und ein Friseursalon eingerichtet. In dem über einen Brückengang mit dem Irmgardisstift verbundenen Neubau werden vier Altenheim-Wohngruppen nach einem modernen Hausgemeinschaftskonzept mit weiteren 40 Plätzen entstehen.

Das Altenheim verfügt dann über insgesamt 113 Plätze, davon 93 Einzelzimmer – und erfüllt damit die gesetzlichen Vorgaben, wonach stationäre Senioreneinrichtungen spätestens ab 2018 eine Einzelzimmerquote von mindestens 80 Prozent nachweisen und komplett barrierefrei sein müssen. Im dritten und vierten Geschoss des Neubaus werden 24 barrierefreie Miet-Appartements im Rahmen des Betreuten Wohnens errichtet.

Um das 1909 erbaute Irmgardisstift als Wahrzeichen Süchtelns zu erhalten, beteiligen sich die Bürgerstiftung Sankt Irmgardis Süchteln, Süchtelner Bürger und die Viersener Sparkassenstiftung mit 1,1 Millionen Euro an den Gesamtkosten von rund 15 Millionen Euro. Außerdem unterstützt der Förderverein St. Irmgardisstift Süchteln das Projekt.