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Kundschafter für soziale Not

Caritasverband bildet Arbeitsgemeinschaften vor Ort

(10.03.2014). „Caritas schaffen wir nur gemeinsam“ – unter diesem Motto strebt der Caritasverband einen intensiveren Austausch mit seinen Mitgliedern über soziale Themen vor Ort an. Ende März treten erstmals drei „Arbeitsgemeinschaften Caritas“ auf Ebene der Gemeinschaften von Gemeinden in der Region zusammen. Dazu sind alle Mitglieder eingeladen.

Der Caritasverbandes gründet jetzt dezentrale Arbeitsgemeinschaften.Eine Vertreterversammlung ersetzt künftig die Mitgliederversammlung des Caritasverbandes. Um den Austausch über soziale Themen vor Ort zu fördern, gründen sich jetzt dezentrale Arbeitsgemeinschaften.Die Gründung der dezentralen Arbeitsgemeinschaften Caritas folgt aus einer umfassenden Satzungsreform, die der Caritasverband im vergangenen Jahr beschlossen hat. „Wir haben uns gefragt: Wie können wir die Caritasarbeit in der Region noch besser gestalten und vernetzen?“, erläutert Geschäftsführer Peter Babinetz. Ein Ergebnis: Es werden drei Arbeitsgemeinschaften gebildet für die Gemeinschaften der Gemeinden Viersen/Viersen-Dülken/Viersen-Süchteln sowie Brüggen-Niederkrüchten/Nettetal/Schwalmtal und Grefrath/Kempen-Tönisvorst/Willich.

In diesen dezentralen „kleinen Mitgliederversammlungen“ tauschen sich die Caritas-Mitglieder, die örtlichen Pfarreien, die Mitglied im Caritasverband sind, sowie Mitarbeiter von katholischen Einrichtungen und caritativen Diensten über soziale Themen in ihrem Umfeld aus. Die Arbeitsgemeinschaften wählen auch die Vertreter für die Vertreterversammlung des regionalen Caritasverbandes, die künftig die bisherige „große“ jährliche Mitgliederversammlung für alle rund 2.200 Mitglieder ersetzt.

Die neue, vom Aachener Bischof Heinrich Mussinghof genehmigte Satzung betont die Rolle des Caritasverbandes als örtlicher Repräsentant und Interessenvertreter der katholischen Akteure in der Region. Er soll ihre Zusammenarbeit koordinieren und fördern. Peter Babinetz: „Wir sehen uns als eine Art Kundschafter für soziale Not. Um diese Aufgabe erfüllen zu können, schaffen wir Foren, in denen unsere Mitglieder und caritativ Engagierte über Themen aus ihrem Umfeld sprechen können.“ Die sozialen Probleme in Niederkrüchten seien möglicherweise andere als in Viersen oder Kempen, fügt er hinzu. Die Arbeitsgemeinschaften sollen künftig mindestens einmal im Jahr zusammenkommen.

Die Termine: Die AG Caritas für die Gemeinschaften der Gemeinden (GdGs) Viersen/Viersen-Dülken/Viersen-Süchteln trifft sich am Montag, 24. März, im Haus der Caritas, Heierstr. 17 in Viersen, die AG Caritas für die GdGs Grefrath/Kempen-Tönisvorst/Willich am Donnerstag, 27. März, in „Haus Vorst“, Kuhstr. 4 in Tönisvorst-Vorst, und die AG Caritas für die GdGs Brüggen-Niederkrüchten/Nettetal/ Schwalmtal am Montag, 31. März, im Festsaal des Altenheims St. Michael, Schillerstr. 28 in Schwalmtal-Waldniel. Alle Versammlungen beginnen um 18.00 Uhr.